Sesam

Der Anfang ist vielversprechend: Der geräumige Innenraum des Sesam leuchtet wie eine warme Oase in die kalte 61er Samstagnacht. Auf dem Weg zur U-Bahn kriegen wir noch einmal Hunger und eilen hinein. Der freundliche Inhaber ist gut gelaunt.
Mein Herz sinkt jedoch, als ich bemerke, wie er das Brot samt fertiger Falafelkugeln zum Aufwärmen in die Mikrowelle stellt. Schade, denn die Tahina schmeckt sesamig und hat genau den richtigen Flüssigkeitsgrad, der Salat ist ok und das (an sich gute) Pita-Brot üppig gefüllt. Die Hitzebehandlung macht es jedoch weicher, weshalb es gen Ende der Füllung nachgibt. Die Kugeln sind zwar warm, aber innen bröselig, was eindeutig auf die überflüssige Nacherwärmung zurückzuführen ist.
Sesam, Gneisenaustr. 22, 10961 Berlin
(Kreuzberg, U-Bahn Gneisenaustrasse)
Preis: 2,50 EUR.
Falafelnote: 5/10 (mangelhaft).



