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Salam


Unsere Falafelsucht führt uns heute in fremdes Gebiet am anderen Ende der Welt, oder zumindest am anderen Ende der U1. Dort, wo die Touristen in Horden shoppen. In einer Nebenstraße, die vom Kurfürstendamm wegführt, versteckt sich eine Falafelbude, deren Eingang so schmal ist, dass er von aussen kaum zu sehen ist. Der innenraum ist aber länglich und mit Stehtischen bestückt, so dass die angebotenen Sandwiches (Falafel, Shawarma) auch entspannt verzehrt werden können.

Wenn ich reinkomme, sind die Falafelkugeln schon fertig und warten am Rande der Tieföl-Riesenpfanne - ein gutes Zeichen (Sie bleiben nämlich lange heiss, und so kann mein Falafel seiner Berufung als SCHNELLER snack auch gerecht werden). Die kugeln weisen ein dezentes, angenehmes Knoblauch-Aroma auf und sind in der Tat heiss genug, um die Pita von Innen aufzuwärmen. Und die runde Pita ist die beste, die ich bisher in Berliner Falafelbuden probierte: frisch, weich, und dem Inhalt physisch gewachsen. Das spart ihr die andernorts anzutreffende, unberechenbare Mikrowellenbehandlung. Der leider ideenlose Salat ist frisch, und die Joghurt-Tahina-Mischung ist mild und passt sich gut an. Wer sich zum Kudamm verirrt hat und Lust auf Falafel hat, ist hier gut bedient.

Falafel Salam, Rankestr. 3, 10789 Berlin
(Charlottenburg, U-Bahn Kurfürstendamm)

Preis: 2,60 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).

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