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So schnell kann’s gehen…

Oktober 2nd, 2007

Und schon hab ich mein Abi vom Lanu-Gymnasium. Ist auch gut so, Marzahn ist nicht so die Falafelgegend. Jetzt wo ich nicht mehr zur Schule muss, komme ich wieder zum Testen.

Das Klassenfoto vom Kunstlehrer muss ich noch einrahmen - kommt an die Bürowand.

Foto folgt…

Zwilobit interviewt den Falafeltester

September 28th, 2007

Ich wollte schon immer von Zwilobit interviewt werden, und nun ist meine Chance gekommen. Hier das Ergebnis:

1. Deine schlimmste Missetat als Kind?
Ich bin mal eine Strecke auf Eisenbahnschienen gelaufen, danach waren meine Eltern sehr böse. Da war ich 12. Das war aber in Israel in den Achtzigern, da kam die Bahn vielleicht mal einmal die Stunde und die hätte man dann gesehen, so langsam wie sie fuhr.

2. Was ist ekelhafter als alles andere?
Das und das. Irgendwie wusste ich, dass ich auf Deinem Blog fündig werde…

3. Welche Tiere hast Du (bisher) auf dem Gewissen?
Viele Mücken und ein Paar Spinnen. Als Auftragskiller sozusagen.

4. Wo möchtest Du auf Deine alten Tage leben?
Am Meer. An der südamerikanischen Pazifikküste oder in Israel, aber nur, wenn sie sich dort beruhigen, wonach es ja nicht aussieht. Aber es sind ja noch ein Paar Jahre bis dahin.

5. Du triffst ZacK de la Rocha. Was fragst Du ihn? (Teenie-Frage. Muß aber sein.)
Yo, Zack, what’s up? (Vielleicht entwickelt sich daraus ein Gespräch…)

Wenn nun eine/r von mir auf dem eigenen Blog interviewt werden will, der möge dies in den Kommentaren kundtun und ich schicke dann die Fragen per Mail.

Ich bin neu hier…

September 20th, 2007

…und schon am ersten Tag ganz spät dran. Ich musst ja noch ein Falafel testen, und in Marzahn gibt’s nicht so viele. Jetzt habe ich aber meine Pita dabei. Ich habe gehört, meine neue Lehrerin ist streng und launisch, aber gerecht. Und der Klassenfotograf ist ein klasse Fotograf.

Klasse 10b des Lanu Gymnaiums in Marzahn

Ich bin gespannt. Jedenfalls war ich gerade noch rechtzeitig, um meine Urkunde entgegenzunehmen und ins Klassenfoto zu kommen.

Meine Aufnahmeurkunde

Khalife

August 11th, 2007

In Moabit gibt es doch mehr Falafelläden, als ich zunächst angenommen habe. “Falafel Khalife” zum Beispiel ist ein einladend aufgeräumter Imbiss in einer Seitenstraße zwischen Alt-Moabit und der belebten Turmstraße. Auch hier ist die Lautstärke der arabischen Musik angenehm, die Bedienung freundlich und die eingelegten Fleischgerichte in der Vitrine wecken meine Neugier. Vielleicht beim nächsten Mal - heute bin ich wieder zum Falafeltesten da.

Die bereits fertigen Kugeln wandern samt trockenes Brot als allererstes in die Mikrowelle. Nicht gut. Was danach kommt, ist ordentlich, aber der Schaden ist nicht mehr gut zu machen. Der ordentliche Salat mit Tomaten, eingelegtem Rettich (den sieht man immer mehr) und etwas Tabbouleh, die leckere scharfe Soße und eine hervorragend bissige Tahina von bester Konsistenz, das alles kann nicht verbergen, dass die Kugeln schon trocken und das Brot von der Sorte ist, die auch dann trocken schmeckt, wenn sie frisch ist. Schade. Potential wäre jedenfalls da.

Khalife, Ottostr. 19, 10555 Berlin
(Moabit, U-Bahn Turmstr.)

Preis: 2,00 EUR.
Falafelnote: 6/10 (ausreichend).

Und zu trinken?

August 10th, 2007

Für den Herrn Mayweather mache ich mal eine Ausnahme und schreibe heute über Getränke.

1. Morgens?
Während die Kollegen M. und K. schon in der Büroküche die Kaffeemaschine bedienen, stolpere ich von der Dusche in die Miniküche und greife nach meinem O-Saft.

2. Mittags?
Wasser.

3. Abends?
Wasser. Wenn wir ausgehen Bionade oder Club Mate oder Alkohol.

4. Sport?
Wasser.

5. Bester Longdrink?
Bloody Mary.

6. Bestes Bier?
Augustiner Edelstoff, Efes, Früh Kölsch, Goldstar und Escudo.

7. Bester Wodka?
Lieber Whisky (Jameson) oder Pisco.

8. Cocktailtime!
Long Island Iced Tea, am besten im Cake auf der Oranienstr.

9. Bestes Wässerchen?
Berliner Leitungswasser.

10. Essen gehen?
Wein oder Bier.

11. McDonalds / Burger King?
Gehe ich schon lange nicht mehr hin.

12. Sterbebett?
Long Island Iced Tea.

13. Rot oder Weiß?
Dunkelrot.

Ich übergebe an die hilfsbereiten Singlemama und Schnittchen, sowie an die Supertester Nimmersatt und Culinaria. Wenn sie wollen.

Siraj

Juli 22nd, 2007

Hinter dem eleganten Savignyplatz versteckt, nahe des überlaufenen Kudamms, steht das Siraj tagsüber meist leer. Ob hier abends was los ist? Lokale Falafelkonkurrenz hat das orientalische Schnellrestaurant, das schlicht und geräumig wirkt und bequeme Sitzmöglichkeiten innen und außen anbietet, jedenfalls nicht zu fürchten. Allerdings scheinen die Touristen dieser Gegend eher auf Latte Macchiato und auf Touristenfallen der gehobenen Preiskategorie zu stehen, als auf Falafel.

Der Falafel muss noch frisch fritiert werden und läßt entsprechend auf sich warten. In das frische, runde Pitabrot (gut!) kommen die gut gewürzten Kugeln mit Tomate, Salat und gutem Tabbouleh (Petersiliesalat), als Saucen kommen sowohl Tahina als auch Joghurt zum Einsatz - die Kombination gelingt. Leider ist das Brot der Last der zwei Saucen am Ende nicht mehr gewachsen, aber ich stelle dann immerhin fest, dass ich mir die Finger sauber lecke. Ein gutes Zeichen.

Siraj, Grolmanstr. 27, 10623 Berlin
(Charlottenburg, U-Bahn Uhlandstr. / S-Bahn Savignyplatz)

Preis: 2,30 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).

Awesta

Juli 16th, 2007

Der Freund, der mir diesen Laden (naja, Laden ist übertrieben) empfiehlt, schwärmt: “Der Ort sieht wirklich nicht viel versprechend aus, aber gerade deshalb ist er so besonders”. In einem zusammengeschusterten Schuppen neben einem Blumenladen und gegenüber Humana an der U-Bahn Turmstr. befindet sich dieser Imbiss, der eigentlich auf günstige Pizzen spezialisiert ist. Nein, viel versprechend sieht es hier wirklich nicht aus. Immerhin stehen draußen Plastikstühle unter dem vorgezogenen Kunststoffdach. Außerhalb der Stoßzeiten sitzt der Wirt gelangweilt in der Sonne, und die Maschinerie muss erst noch angeschaltet werden. Der Falafel läßt einige Minuten auf sich warten.

Aber das Warten lohnt sich tatsächlich. Anstatt ein fertiges Fladenbrot zu nehmen, nimmt man hier einen Teig, drückt ihn platt und schiebt ihn in den Pizzaofen. Lecker! Wenn das frisch gemachte Fladenbrot raus kommt, werden die gerade fritierten, innen grünen Kugeln angedrückt und mit etwas Salat und Zitronensaft (kein Scherz!) angereichert. Die Kugeln, die Tahina und der Salat sind ein Bisschen fad, aber das Brot ist einmalig und das Sandwich ist sehr groß. Insgesamt also der beste Falafel in Moabit - bisher.

Awesta, Turmstr. 28, 10551 Berlin
(Moabit, U-Bahn Turmstr.)

Preis: 2,00 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).

Babel

Juli 10th, 2007

Es herrscht Hochbetrieb im Babel an der schmucken Kastanienallee. Das beliebte Restaurant bietet reichlich Platz, innen bei lauter arabischer Musik, und draußen auf der Straße. Große Teller mit libanesischen Spezialitäten lassen hungrige Herzen höher schlagen. Die hektische Bedienung arbeitet schnell und routiniert, und die großen Falafelkugeln ruhen schon am Rande des Öltopfs und warten auf ihren Einsatz.

Und der kann sich sehen lassen. Auf das große, dünne Fladenbrot gesellen sich zu den zwei platt gedrückten, warmen, innen grünen Kugeln Salat, rote Zwiebeln, gelbe Paprika, eingelegter Rettich, Gurke, Tomate und sogar etwas Rucola. Mit jedem Biss eine neue Überraschung. Die Tahina hat eine gute Konsistenz und das Ganze wird dann fachmännisch gerollt und warm gepresst. Super. Noch besser wäre es, wenn der Salat fein geschnitten und das Brot weich statt warm wäre. Aber ich will mal nicht kleinlich sein.

In der Partie P-Berg gegen X-Berg steht es nun 2:1.

Babel, Kastanienallee 33, 10435 Berlin
(Prenzlauer Berg, U-Bahn Eberswalder Str.)

Preis: 3,00 EUR.
Falafelnote: 8/10 (gut).

Aladin

Juli 6th, 2007

(Diesen Laden gibt’s inzwischen nicht mehr)

Der junge Mann hinter der Theke des unscheinbaren Imbiss Aladin ist fast überrascht, dass am frühen Freitag Abend Kundschaft in den Laden kommt. In dieser Gegend (für mich in Büronähe) ist um die Uhrzeit nicht viel los, und so holt er die Falafelmasse noch einmal aus der Küche und macht Feuer unterm Fritieröl - das dauert. Im Aladin ist es eng und schlicht, aber der junge Mann ist zum Glück gesprächig, so dass keine Langeweile aufkommt.

Der Falafel kommt in einem frischen, gerollten Brot daher, das vorher noch schnell im Pizzaofen angenehm aufgewärmt wird. Kugeln und Salat (mit sauren Gurken und Zwiebeln) sind solide. Das Ganze könnte mehr von der akzeptablen, leichten Tahina-Sauce vertragen, wenn bloß das Brot dem standhalten könnte - wie das bei der gerollten Pita-Variante halt so ist. Insgesamt keine Offenbarung, aber in der Gegend kenne ich auch noch nichts besseres.

Aladin, Alt-Moabit 15, 10555 Berlin
(Moabit, U-Bahn Turmstr.)

Preis: 2,00 EUR.
Falafelnote: 6/10 (ausreichend).

Al Sultan

Juni 30th, 2007

Al Sultan ist ein helles, geräumiges libanesisches Lokal mit Falafel, Shawarma, guter Hummus und den typischen Spezialitäten. Zu später Stunde müssen die Falafel vom freundlichen Thekenpersonal noch ins Öl, und das ganze dauert etwas. Die gerollten Sandwiches gibt’s in zwei Größen.

Ich nehme die kleine Variante (2 Euro), doch die ist nicht wirklich klein - erfreulich. Das gerollte Brot ist eindeutig frisch, so wie der Salat, die Tomate, Gurke und eingelegter Kohl. Frische Petersilie lockert den Gaumen. Die Tahina ist etwas zu mild für meinen Geschmack, dafür sind die frischen, heissen Kugeln um so würziger. Der Gesamteindruck: Klein aber fein. Und wem das nicht reicht - die große Portion (2,50 Euro) reicht auch für den größeren Hunger.

Al Sultan, Mehringdamm 44, 10961 Berlin
(Kreuzberg, U-Bahn Mehringdamm)

Preis: 2,00 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).