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Frishman

Nicht nach der Frische, sondern nach der Straße benannt ist dieser bekannte Falafelimbiss im Herzen von Tel-Aviv (Dizengof Ecke Frishman). Es ist meistens viel los und die wenigen Sitzplätze vor der Theke sind meistens besetzt. Es ist ein warmer, früher Abend im November. Die Menschen unterhalten sich lebhaft, aber ich muss mich ja auf den Inhalt meiner Pita konzentrieren.

Der gesprächige Betreiber füllt eine perfekt weiche, aber standhafte Pita. Die mit etwas Knoblauch gewürzten Kugeln sind innen grün und selbstverständlich frisch aus der Friteuse. Die Pita wird innen mit Hummus bestrichen, hinzu kommt etwas Sauerkraut, Tomaten und Tahina auf die Kugeln. Oben drauf gibt’s noch eine knusprig fritierte Blätterteigrolle mit Kartoffelfüllung (”Zigarre”). An der Selbstbedienungstheke (die hab ich in Berlin vermisst!) habe ich noch die Qual der Wahl zwischen brennend scharfen Soßen, vier Sorten Kohl (rot, weiß, sauer, gelb eingelegt), eingeletem Rettich, scharfe Pepperonis, Petersilie, saure Gurken und rohe Zweibeln (gibt’s in Israel oft, auch zum Hummusteller). Nach der Hälfte der Pita stehe ich wieder auf und lade ein Paar Beilagen nach.

Lediglich die Kugeln sollten etwas knuspriger sein, denn mit zunehmender Dauer wird die Masse im inneren der Pita etwas zu weich. Aber selbstverständlich hält die Pita alle Strapazen brav bis zum Ende durch.

Falafel Frishman, Frishman 42, IL-64395 Tel Aviv

Preis: 14 ILS (2,50 Euro).
Falafelnote: 8/10 (gut).

3 Responses to “Frishman”

  1. Hofn
    Dezember 3rd, 2007 11:11
    1

    Coole Idee, dieses Blog!!! Aber probier mal die “Makro”-Funktion an Deiner Kamera aus, dann könntest Du es schaffen, die Falaffel, statt den Hintergrund scharf im Bild einzufangen :-)

  2. Marion
    November 29th, 2009 14:11
    2

    Habe im Oktober 2009 mehrfach die Falaffel bei Frishman getestet. Ich kann nur bestätigen, dass sie echt klasse sind.

    Als Vegetarierin finde ich es auch sehr gut, dass man die Stände für Falaffel und Shwarma auch räumlich voneinander getrennt hat.

    Je nach Serviceperson sollte man nicht zu sehr darauf bestehen, dass die Falaffel “spicy” ist. Einmal war es dann so scharf, dass man kaum mehr etwas von dem tollen Geschmack geniessen konnte.

    Die Beilagen, die man sich noch zusätzlich aufladen kann, haben mich persönlich nicht so sehr angesprochen.

    Insgesamt kann ich die Benotung nur bestätigen. Und beim nächsten Tel Aviv Aufenthalt werde ich ganz bestimmt das Badichi testen!

  3. miky
    Dezember 7th, 2009 21:46
    3

    Ich war im November wieder in Tel Aviv und habe da einen tollen Laden empfohlen bekommen. Gina. Ist allerdings eher schlecht gelegen, an einer häßlichen Hauptstraße mit viel Verkehr. War aber der beste Falafel, den ich bisher in Tel Aviv gegessen habe, mit perfekten Kugeln, Brot und Sauce. Der Ort ist wirklich häßlich - lohnt sich aber trotzdem. Begin Ecke Isserles, Nähe Kaplan Str. (Hakirya) und Azrieli.

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