Archive for the 'Prenzlauer Berg' Category
Ufo
Samstag, Oktober 20th, 2007Den vielleicht schnellsten Falafel im Prenzlauer Berg bekomme ich bei Falafel Ufo, ein kleiner Imbiss auf der Kastanienallee Ecke Oderberger. Innen wie außen unscheinbar, sind die schlichten Holztische draußen eine alternative im Sommer. Aber der ist ja vorbei.
Die Kugeln liegen schon fertig am Topfrand, das runde flache Brot ist schnell gefüllt und wird noch kurz warmgepresst - in weniger als einer Minute habe ich mein Sandwich in der Hand. Die Kugeln sind gut gewürzt, aber das Brot ist von der trockenen Sorte und die Tahina ist eher sauer als bissig. Von Salat kann kaum die Rede sein. Insgesamt eher mittelmäßig - die Gegend hat Besseres zu bieten.
Ufo, Kastanienallee 15, 10435 Berlin
(Prenzlauer Berg, U-Bahn Eberswalder Str.)
Preis: 2,50 EUR.
Falafelnote: 6/10 (ausreichend).
Tassili
Montag, Oktober 8th, 2007Tassili ist ein kleines neues Restaurant, das Gerichte aus den arabischen Ländern Nordafrikas serviert. Die schlichte Einrichtung ist in angenehmen, warmen Erdtönen gehalten. Neben traditionellen Gerichten wie Cous Cous, Tajine (gut!) und Suppen, kann man hier auch Hummus und Falafel bestellen. Der überaus freundliche Inhaber am Tresen macht sich dann daran, die Gerichte frisch zuzubereiten.
Leider muss man sich für einen Falafel doch zu sehr gedulden. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen: grüne Kugeln aus Fava Beans, frischer Salat, viel Humus, eingerollt in einem nicht kleinen Fladenbrot. Ohne Tahina fehlt es jedoch an Biss, und bei dem Salat könnte man sich noch was einfallen lassen. Wenn der nette Mann weiterhin alleine Bedient, werden Eilige enttäuscht, die sich auf die Schnelle einen Falafel holen wollen. Aber wer Zeit zum Hinsetzen hat, kann hier lecker essen.
Tassili, Danziger Str. 36, 10435 Berlin
(Prenzlauer Berg, U-Bahn Eberswalder Str.)
Preis: 2,00 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).
Babel
Dienstag, Juli 10th, 2007Es herrscht Hochbetrieb im Babel an der schmucken Kastanienallee. Das beliebte Restaurant bietet reichlich Platz, innen bei lauter arabischer Musik, und draußen auf der Straße. Große Teller mit libanesischen Spezialitäten lassen hungrige Herzen höher schlagen. Die hektische Bedienung arbeitet schnell und routiniert, und die großen Falafelkugeln ruhen schon am Rande des Öltopfs und warten auf ihren Einsatz.
Und der kann sich sehen lassen. Auf das große, dünne Fladenbrot gesellen sich zu den zwei platt gedrückten, warmen, innen grünen Kugeln Salat, rote Zwiebeln, gelbe Paprika, eingelegter Rettich, Gurke, Tomate und sogar etwas Rucola. Mit jedem Biss eine neue Überraschung. Die Tahina hat eine gute Konsistenz und das Ganze wird dann fachmännisch gerollt und warm gepresst. Super. Noch besser wäre es, wenn der Salat fein geschnitten und das Brot weich statt warm wäre. Aber ich will mal nicht kleinlich sein.
In der Partie P-Berg gegen X-Berg steht es nun 2:1.
Babel, Kastanienallee 33, 10435 Berlin
(Prenzlauer Berg, U-Bahn Eberswalder Str.)
Preis: 3,00 EUR.
Falafelnote: 8/10 (gut).
El Rief
Sonntag, Juni 24th, 2007In einer falafeltechnisch belebten Gegend bietet El Rief eine angenehme Alternative: Ein großer Raum, mehr Restaurant als Imbiss, bequeme Einrichtung, mit angenehm dezenter arabischer Musik und gut gelaunter Thekenbedienung. Bei schönem Wetter kann man draußen an zwei Tischen das hektische Treiben an der “Ecke Schönhauser” beobachten. Zu Essen gibt’s neben Falafel auch traditionelle arabische Gerichte.
Die frisch fritierten Falafelkugeln sind lecker gewürzt, das runde Pitabrot frisch und standhaft, der kleingeschnittene Salat (Blattsalat, Petersilie, eingelegter Rettich, Tomate) und die Tahina harmonieren. In das Brot hätte allerdings noch mehr reingepasst - wie wär’s mit einem Salatbuffet? So reicht’s jedenfalls für eine wirklich gute 7.
El Rief, Schönhauser Allee 47, 10437 Berlin
(Prenzlauer Berg, U-Bahn Eberswalder Str.)
Preis: 2,50 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).
Kamun
Sonntag, März 25th, 2007Im und am Kamun ist es schön und gemütlich. Die Einrichtung ist schlicht und geschmacksvoll, die Bedienung freundlich und die Holztische draussen unschlagbar, wenn die Frühlingssonne die schmucke Kastanienallee erwärmen.
Leider ist der Falafel nicht so toll wie der Ort. Die große gerollte Pita ist trocken und wird auch nicht frischer, wenn sie vor der Befüllung kurz in den Ofen wandert. Der Salat ist grob und die milde Mangosoße (um die ich nicht gebeten habe) so wässrig, dass sie durch das Brot unkontrolliert hindurchtropft und Klamotten in Gefahr bringt. Das Gesamtwerk schmeckt fad, und das ist schade, denn die frisch fritierten grünen Falafelkugeln werden hier wohl aus Dicken Bohnen (auch Ackerbohnen, Engl.: Fava Beans, Arab.: Foul) gemacht, und schmecken mir besser als die gewöhnlichen Kugeln aus Kichererbsen.
Kamun, Kastanienallee 89, 10435 Berlin
(Prenzlauer Berg, U-Bahn Eberswalder Str.)
Preis: 2,50 EUR.
Falafelnote: 6/10 (ausreichend).
Zweistrom
Freitag, November 24th, 2006Das kleine, geschmackvoll modern eingerichtete Lokal liegt zwei Gehminuten vom schmucken Kollwitzplatz entfernt, Ecke Danziger Straße. Angenehme Balkanmusik läuft im Hintergrund. Im Sommer sitzt die Klientel zwischen großen Bäumen auf dem Bürgersteig, im Winter versuchen Heizpilze das Sitzen im Freien zu ermöglichen, aber eher vergeblich.
Die heißen Kugeln sind innen komplett grün und gehören zu den würzigsten und besten, die ich bisher in Berlin probierte. Die Tahina ist aber eher fad und mag denen gefallen, die Joghurt auf ihrem Falafel mögen - ich esse sie lieber bissig. Als Grünzeug gibt’s im großen gerollten, aufgewärmten Fladenbrot fast nur Blattsalat, wenn auch frischen. Eine angenehme Überraschung ist ein Minzblatt, das mitten drin auftaucht und geschmacklich auflockert.
Zweistrom, Kollwitzstr. 104, 10435 Berlin
(Prenzlauer Berg, U-Bahn Eberswalder Str.)
Preis: 2,50 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).
Falafel 33
Donnerstag, November 23rd, 2006Das Falafel 33 erinnert eher an einen amerikanischen Diner als an eine Falafelbude - geräumig, modern und fast elegant. Außerdem müsste das der einzige Falafelladen mit kostenlosem WLAN sein. Da hat sich jemand Mühe gegeben.
Die frisch fritierten Kugeln sind gut und schmecken erfrischend nach Kümmel. Der Salat, wie so oft, ist eher uninspiriert. Die Tahina ist gut sesamig, aber leider kaum zu spüren. Das gerollte und geschlossene Fladenbrot ist eine interessante Variante und macht das ganze zu einem heißen, frischen Paket, das in einer kalten Nacht gut ankommt.
Mein Freund Hazy schlägt eine 7 vor, und wir sind uns einig.
Falafel 33, Sredzkistr. 33, 10435 Berlin
(Prenzlauer Berg, U-Bahn Eberswalder Str.)
Preis: 2,50 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).
Der Phönizier
Montag, Januar 30th, 2006
Das kleine libanesische Lokal in der Nähe des Mauerparks ist einladend und modern eingerichtet. Auf der Speisekarte sind die typischen Sandwiches und Tellergerichte zu finden und es spielt angenehme arabische Musik. Da fällt es kaum auf, dass der Falafel eine Weile auf sich warten lässt.
Dann kommt er gerollt daher, und zwar so fest gerollt, dass für Salat und Sosse kaum Platz bleibt. Das Brot ist warm aber auch schon eher hart. Entsprechend trocken ist das Gesamtergebnis, auch wenn die Kugeln an sich frisch und lecker sind. Meine Begleiter und ich sind uns einig, dass zu einem guten Falafel mehr gehört.
Der Phönizier, Eberswalder Str. 34, 10437 Berlin
(Prenzlauer Berg, U-Bahn Eberswalder Str.)
Preis: 2,20 EUR.
Falafelnote: 6/10 (ausreichend).
Salsabil
Montag, Januar 9th, 2006
Zwischen Kollwitzplatz und der Prenzlauer Allee ist das Salsabil eine gemütliche Falafelbude mit dem typischen Falafel / Shawarma-Angebot und einem exzellenten Hummus. Die freundlichen Männer am Tresen erzählen, dass es zwei weitere Salsabil’s gibt, dass aber “der Falafel hier am besten ist”.
Und der ist in der Tat gut. Die Pita ist vollbepackt, der Salat sehr lecker mit viel Tabbouleh, und die Tahina schmeckt richtig nach Sesam und nicht nach Joghurt. Endlich! (Ich vermute, dass im Libanon die Tahina sehr joghurtlastig ist, aber zu einem richtigen Falafel gehört nunmal eine bissige Sesamsosse). Dass die frisch fritierten Falafel schmecken, ist dann selbstverständlich. Mein Freund Hazy fasste zusammen: “Ein Gedicht”. Aber er übertreibt auch mal gerne.
Salsabil, Wörther Str. 16, 10405 Berlin
(Prenzlauer Berg, U-Bahn Senefelder Platz)
Preis: 2,20 EUR.
Falafelnote: 8/10 (gut).
Falafel Daye
Montag, Dezember 5th, 2005
Wie ich höre, ist das Daye aufgrund seiner nächtlichen Öffnungszeiten (bis 4) bei Nachtschwärmern sehr beliebt. Das Lokal ist klein aber gemütlich eingerichtet, die Karte ist sehr lang und enthält neben Falafel, Shawarma, Hummus, Makali etc. auch Pizzen, die jedoch in Kreuzberg oder F’Hain preiswerter zu haben sind. Aber wir sind nunmal in der Nähe der schicken Kulturbrauerei.
Der Falafel schmeckt super. Die frischen Bällchen werden auf Bestellung zubereitet und sind exzellent gewürzt. Der Salat bringt zwar keine Überraschungen, ist aber extrem frisch, und die Joghurtsoße angenehm zurückhaltend, obwohl ich eigentlich auf Tahina stehe. Das ganze in einer echten runden Pita, die den Inhalt bravorös zusammenhält. Einziger Nachteil - sie könnte etwas größer sein. Nachts um drei könnte das dann knapp werden…
Falafel Daye, Danziger Str. 24, 10435 Berlin
(Prenzlauer Berg, U-Bahn Eberswalder Str.)
Preis: 2,10 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).










