Archive for the 'Mitte' Category
Rai
Dienstag, April 1st, 2008Sehr zentral aber etwas versteckt liegt das kleine Rai in einer Seitenstraße, die vom Monbijouplatz abgeht. An einem Montag Abend ist hier nicht sehr viel los. Das kleine Lokal ist gemütlich, bietet etwas Platz zum Sitzen und duftet nach Räucherstäbchen. Der freundliche Mann hinterm Tresen legt die Kugeln ins Öl.
In das trockene gerollte Brot hineingeschmiert werden zunächst eine Mangopaste und eine rote, sanft scharfe Sauce, die sich sehr gut ergänzen. Die Kugeln sind gut gewürzt. Die Beilagen sind eher langweilig: Tomate, Gurke, Blattsalat - alles etwas grob geschnitten. Nachdem die Rolle kurz im Toasteisen warmgemacht wurde, wird der Inhalt mit einer würzig-pikanten Joghurtsauce übergossen. Die Kombination der unterschiedlichen Geschmäcke klappt überraschend gut.
Rai, Große Hamburger Str. 21, 10115 Berlin
(Mitte, S-Bahn Hackescher Markt)
Preis: 2,50 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).
Adonis
Freitag, März 28th, 2008Und schon wieder bin ich in Mitte. Das Adonis sieht von außen klein aus, allerdings ist im länglichen Lokal nach hinten ziemlich viel Platz, und der Hinterraum mit seinen Pflanzen und Sitzgelegenheiten wirkt gemütlich. Der junge Mann am Tresen ist sehr freundlich, unterhält die Stammkunden und bietet mir einen Tee an. Die Falafelkugeln werden auf Bestellung frisch fritiert - geht aber schnell.
Das Brot ist so geformt, dass es gefüllt zu einer geschlossenen Tasche wird, und ist dabei frisch und nicht zu dünn wie gewöhnliche Rollfladen. Dann wird es kurz im Toasteisen heiß gemacht. Beim Reinbeißen stelle ich erstaunt fest, was alles drin ist: Tomate, saure Gurken, Salat, Kraut, Petersilie und Minze, und bei allem schwingt der Hummus mit. Bei jedem Biß offenbart sich ein neuer Geschmack - alles frisch und harmoniert hervorragend. Nur von der Tahina habe ich kaum etwas gemerkt und merke mir, beim nächsten Mal nach mehr zu fragen. Einziges Manko - die Kugeln sind zwar frisch, aber etwas fad und wurden bei mir etwas zu lange fritiert. Und trotzdem - das ist mein neuer Favorit in Mitte.
Adonis, Torstr. 132, 10119 Berlin
(Mitte, U-Bahn Rosenthaler Platz)
Preis: 2,50 EUR.
Falafelnote: 8/10 (gut).
Fanous
Freitag, März 21st, 2008Im schicken nördlichen Mitte, neben Ateliers und Galerien geschickt gelegen, spricht das Fanous hippes Publikum an. Die Einrichtung des kleinen marokkanischen Imbisses wirkt angenehm aufgeräumt, auf orientalischen Sitzkissen lehnt man sich an die Wand. Aus den Lautsprechern rieselt - wie es sich in Mitte wohl gehört - elektronische Musik.
Viel Kundschaft ist hier nicht und die Konkurrenz ist zahlreich. Die Falafelkugeln (drei) müssen also erst fritiert werden - geht jedoch schnell. Anschließend wandern sie mit Kohl, Eisbergsalat und Tomate in ein kleines gerolltes Brot - mehr würde auch nicht reinpassen. Im Toasteisen wird das Brot warm gepresst. Die Kugeln sind wirklich sehr lecker, innen grün mit viel Petersilie und viel Knoblauch. Die Beilagen sind knackig frisch, und als Sauce gibt’s statt Tahina eine gelbe saure, wohl nordafrikanische Flüssigkeit - auch sehr lecker.
Das ganze ist jedoch zu klein, und ein Brot, was schon im frischen Zustand nicht weich ist, wird durch Aufwärmen auch nicht viel besser.
Fanous, Brunnenstr. 3, 10119 Berlin
(Mitte, U-Bahn Rosenthaler Platz)
Preis: 2,50 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).
Esra
Dienstag, Mai 1st, 2007Ganz in der Nähe des schicken Hackeschen Marktes lockt das Esra an sonnigen Tagen mit schlichten aber bequemen Holzbänken auf dem engen Bürgersteig. An jedem Wochentag lässt sich dort die Touristenschar beim Schlendern beobachten.
Nichts besonders bietet der Falafelsandwich. Bis auf die frisch gemachten, guten Kugeln enttäuscht das Werk auf der ganzen Linie: Halbtrockenes Pitabrot, Blatsalat und Karotten, etwas milde Joghurtsosse - das war’s.
Esra, Oranienburger Str. 87, 10178 Berlin
(Mitte, S-Bahn Hackescher Markt)
Preis: 2,50 EUR.
Falafelnote: 6/10 (ausreichend).
Dada
Donnerstag, Februar 2nd, 2006
Seine grosse Bekanntheit verdankt das Lokal seiner geschickt gewählten Lage am Ende der Flaniermeile Oranienburger Strasse, seine Attraktivität für Touristen wird durch die englische Übersetzung der kurzen Speisekarte unterstützt. In einer kleinen, aber gestylten Bude werden bei cooler Jazzmusik die typischen Falafel und Shawarma angeboten.
Geschmacklich bietet der wahrscheinlich teuerste Falafel der Stadt allerdings nichts besonders. Das Brot ist warm aber eher hart, die heissen Kugeln eher weich und nicht knusprig. Auch wenn viel Frisches im Brot mit dabei ist, kann von Salat nicht die Rede sein. Vielmehr handelt es sich um sehr viel Kopfsalat und etwas grob geschnittenes Gemüse. Lediglich die sehr gute Tahina kann etwas entschädigen.
Dada Falafel, Linienstr. 132, 10115 Berlin
(Mitte, U-Bahn Oranienburger Tor)
Preis: 3,00 EUR.
Falafelnote: 6/10 (ausreichend).







