Archive for the 'Kreuzberg 36' Category
Räj
Dienstag, Oktober 23rd, 2007An einem eher häßlichen Abschnitt der Skalitzer Straße, aber unmittelbar an der U-Bahn-Station Görli gelegen, befindet sich seit einigen Monaten das Räj, ein schlichter Imbiss mit bequemen Sitzmöglichkeiten. An dem Lokal bin ich schon sehr oft vorbei gelaufen, aber angezogen hat es mich nie. Heute nach der Arbeit nehme ich mir bewußt vor, den Laden endlich zu testen.
Leider ist das flache Brot trocken, der Rest aber lecker. Gut gewürzte Kugelmischung (kam da eine Mikrowelle zum Einsatz? Ich bin mir nicht sicher), frischer Kopfsalat, Tomate und eingelegter Rettich. Zu der guten Standardsoße (die ich leider nicht wieder erkennen kann - Tahina war das jedenfalls nicht) gesellt sich noch eine leckere Knoblauchpaste. Mit einem ordentlichen Brot wäre es was geworden.
Räj, Skalitzer Str. 103, 10997 Berlin
(Kreuzberg 36, U-Bahn Görlitzer Bahnhof)
Preis: 2,00 EUR.
Falafelnote: 6/10 (ausreichend).
Nil (Kreuzberg)
Montag, Mai 29th, 2006
In der Grünberger Straße in Friedrichshain ist das “Nil” bekannt und gut besucht. Kürzlich wurde in Kreuzberg 36 eine weitere Filiale des sudanesischen Imbisses eröffnet. Sie ist allerdings etwas abseits vom Geschehen und steht die meiste zeit leer. Innen ist die Einrichtung des kleinen Lokals schlicht und angenehm und die Bedienung freundlich.
Falafel heisst hier “Tamiya” und kommt mit Erdnusssosse daher. Die Kugeln sind frisch gemacht und sehr lecker gewürzt. Die Erdnusssosse geht im Joghurt leider unter. Der Salat bringt nichts neues. Insgesamt ok, aber das Potenzial der leckeren Kugeln wird hier durch das mittelmäßige Drumherum verschenkt.
Nil, Oppelner Str. 4-5, 10997 Berlin
(Kreuzberg, U-Bahn Schlesisches Tor)
Preis: 2,00 EUR.
Falafelnote: 6/10 (ausreichend).
Habibi (Oranienstrasse)
Sonntag, März 12th, 2006
Habibi-Imbisse sind in Berlin mehrfach zu finden. Diesmal bringt uns unser nächtlicher Spaziergang im Herzen von 36 zur Filiale Oranienstrasse Ecke Adalbertstrasse, in einer falafeltechnisch hoch entwickelten Zone. Der Raum ist klein, aber die Stehtische reichen aus. Kein Ort zum lange bleiben, doch wir haben ja anderes im Sinn (die Nacht ruft).
Wir bekommen unsere Falafel und staunen: das runde Brot ist frisch, lecker und das grösste, was ich bisher probierte. Gefüllt wird es mit viel Salat, Kohl, Tomate und frisch fritierten, sehr leckeren Bällchen. Bisher alles super. Je weiter wir in die Riesenportion hineindringen, entdecken wir jedoch die weniger erfreulichen Seiten: die Joghurtsosse ist wässrig, Salat und Gemüse schmecken fad. Mit einer richtigen Tahina und etwas einfallsreicherem Salat könnte man hier die Konkurrenz hinter sich lassen.
Habibi, Oranienstr. 30, 10999 Berlin
(Kreuzberg, U-Bahn Kottbusser Tor)
Preis: 2,50 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).
Omara
Sonntag, März 5th, 2006
Direkt am Kotti ist neuerdings neben Dönerbuden, China-Schnellimbiss und Rossmann auch ein libanesischer Imbiss zu finden, der sich umgebungsgemäß schlicht, aber angenehm präsentiert. Das Zwei-Mann-Team gibt sich freundlich und sichtlich bemüht. Das Speisenangebot bietet keine Überraschungen, zur Einführung kosten die Falafel erst einmal 1,50 Euro.
Die Falafelkugeln werden frisch zubereitet. In das gerollte, zuvor am Eisen aufgewärmte Brot, passt aber nicht viel rein: Salat, Tomate, etwas Rettig, die Tahina ist etwas fad. Insgesamt ok, aber die Gegend hat Besseres zu bieten.
Omara Lavasteingrill, Kottbusser Tor (Reichenberger Str. 175), 10999 Berlin
(Kreuzberg, U-Bahn Kottbusser Tor)
Preis: 2,00 EUR.
Falafelnote: 6/10 (ausreichend).
Maroush
Dienstag, Januar 10th, 2006
Auf dem nächtlichen Weg vom hässlichen Kotti zur angesagten Oranienstrasse strategisch gelegen, ist das kleine Maroush kurz vor der Kreuzung leicht zu übersehen. Auch der gemütliche, aber enge Innenraum verrät (auch hinten ist nicht viel Platz) noch nichts über die Freude, die den neugierigen und hungrigen falafelophilen Passanten erwartet.
Das Brot ist zwar gerollt, aber erstklassig gefüllt. Statt gewöhnlicher Salatkost gibt’s hier eingelegten Rettich und sanft-saure Gurken, die in dünne lange Scheibchen geschnitten sind. Petersilie und Minze runden die Gaumenfreude ab, und auch die Tahina ist sesamlastig, wenn auch etwas zu flüssig für das dünne Brot - hier wäre eine Taschenpita der Rolle vorzuziehen. Trotzdem gut zu wissen, dass auch ein libanisches Lokal ohne Joghurt im Falafel auskommt.
Maroush, Adalbertstr. 93, 10999 Berlin
(Kreuzberg, U-Bahn Kottbusser Tor)
Preis: 2,50 EUR.
Falafelnote: 8/10 (gut).
Baraka
Freitag, Dezember 16th, 2005
Im Baraka ist es gemütlich, ruhig und sauber - eine nette Abwechselung zum hektischen Betrieb mancher Konkurrenz. Im hinteren Teil des ägyptisch / marrokanischen Restaurants kann man sich in orientalischem Ambiente auf weichen Sitzbänken strecken und sich sehr freundlich bedienen lassen. Es gibt Cous-Cous, gute Suppen und sehr leckere gemischte Vorspeisen, die in kleinen Schüsseln auf einem silbernen Teller ankommen und für zwei reichen. Aber ich schweife ab - heute will ich nur einen Falafel und setze mich deshalb auf einen Hocker im vorderen Teil. Der Begrüßungstee kommt sofort.
Der Falafel ist ordentlich. Die Pita schmeckt gut (auch wenn sie kurz in der Microwelle war) und hält dem reichhaltigen Inhalt fast bis zum Ende stand, die Kugeln sind kross und würzig, der Salat könnte kleiner geschnitten sein, ist aber solide und frisch. Die angebliche Tahina entpuppt sich auch hier als Joghurtsosse, die aber auch ok ist. Zufrieden ziehe ich meine Handschuhe an und gehe raus. Es schneit.
Baraka, Lausitzer Platz 1, 10997 Berlin
(Kreuzberg, U-Bahn Görlitzer Bahnhof)
Preis: 2,- EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).
Rissani
Samstag, Dezember 10th, 2005
Rissani ist ein sehr beliebter Ort, der bis um 4 Uhr morgens libanesische und marrokanische Gerichte anbietet: Neben Falafel und Schawarma also auch Suppen, Couscous und Reisgerichte. Die Tellergerichte sind sehr grosszügig, die Thekenbedienung freundlich, der Tee ist umsonst und die Musik erinnert eigentlich an Klezmer. Bei Plustemperaturen sind die Holztische draussen eine Option, aber auch innen ist meistens genug Platz.
Da dort immer Betrieb ist, gibt es immer frische Falafel und keine Wartezeiten, und die Bällchen gehören zu den besseren der Stadt. Die runden Pitas sind ebenfalls bestens geeignet und lassen sich prall mit Salaten füllen. Allerdings sind die Salate nicht alle gleich gut: die geriebenen Karotten passen nicht, Rot- und Weisskohl machen nicht immer einen ganz firschen Eindruck, und Tomate und Gurke sind zu grob geschnitten. Die Sossen lassen ebenfalls zu wünschen übrig: die “Tahina” ist eigentlich eine dicke Joghurtsosse, und die alternative orangene “Mangososse” schmeckt nach Orange und passt ebenfalls nicht. Dafür ist die Tabbouleh (nach libanesischer Art ohne Tomate und Burgul, also eigentlich Petersiliensalat) gut und der Hummus sehr gut. Salaten und Sossen kann und sollte man sich aussuchen. Ansonsten sind die “kleinen” Teller eine gute Alternative für 3,-, vor allem, wenn Hummus und Falafel dabei sind.
Restaurant Rissani, Spreewaldplatz 4, 10999 Berlin
(Kreuzberg, U-Bahn Görlitzer Bahnhof)
Preis: 2,- EUR.
Falafelnote: 6/10 (ausreichend).
Nachtigall Imbiss
Samstag, November 26th, 2005
Das Nachtigall ist ein sympathisches Lokal in der Nähe des Görlitzer Parks, das neben Falafel auch Shawarma, Hummus und typische Gemüsegerichte im Brot und im Teller anbietet. Interessant ist auch die Auswahl an sehr günstigen frischen Säften (,-50 bis ,-75). Sitzplätze sind reichlich vorhanden.
Die frisch fritierten Falafel werden in einer kleinen, dünnen Pita mit etwas Salat und guten, wenn auch ebenso dünnen Tahina (Sesamsauce) gerollt. Die Bällchen sind lecker, aber der Salat ist nicht inspiriert (etwas Rotkohl und Zwiebeln) und das Ergebnis ist leider etwas klein - so wie es bei einer kleinen, gerollten Pita zu erwarten ist.
Nachtigall Imbiss, Ohlauer Str. 10, 10999 Berlin
(Kreuzberg, U-Bahn Görlitzer Bahnhof)
Preis: 2,- EUR.
Falafelnote: 6/10 (ausreichend).




