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Aladin

(Diesen Laden gibt’s inzwischen nicht mehr)

Der junge Mann hinter der Theke des unscheinbaren Imbiss Aladin ist fast überrascht, dass am frühen Freitag Abend Kundschaft in den Laden kommt. In dieser Gegend (für mich in Büronähe) ist um die Uhrzeit nicht viel los, und so holt er die Falafelmasse noch einmal aus der Küche und macht Feuer unterm Fritieröl - das dauert. Im Aladin ist es eng und schlicht, aber der junge Mann ist zum Glück gesprächig, so dass keine Langeweile aufkommt.

Der Falafel kommt in einem frischen, gerollten Brot daher, das vorher noch schnell im Pizzaofen angenehm aufgewärmt wird. Kugeln und Salat (mit sauren Gurken und Zwiebeln) sind solide. Das Ganze könnte mehr von der akzeptablen, leichten Tahina-Sauce vertragen, wenn bloß das Brot dem standhalten könnte - wie das bei der gerollten Pita-Variante halt so ist. Insgesamt keine Offenbarung, aber in der Gegend kenne ich auch noch nichts besseres.

Aladin, Alt-Moabit 15, 10555 Berlin
(Moabit, U-Bahn Turmstr.)

Preis: 2,00 EUR.
Falafelnote: 6/10 (ausreichend).

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