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Archive for November, 2006

Zweistrom

Freitag, November 24th, 2006

Das kleine, geschmackvoll modern eingerichtete Lokal liegt zwei Gehminuten vom schmucken Kollwitzplatz entfernt, Ecke Danziger Straße. Angenehme Balkanmusik läuft im Hintergrund. Im Sommer sitzt die Klientel zwischen großen Bäumen auf dem Bürgersteig, im Winter versuchen Heizpilze das Sitzen im Freien zu ermöglichen, aber eher vergeblich.

Die heißen Kugeln sind innen komplett grün und gehören zu den würzigsten und besten, die ich bisher in Berlin probierte. Die Tahina ist aber eher fad und mag denen gefallen, die Joghurt auf ihrem Falafel mögen - ich esse sie lieber bissig. Als Grünzeug gibt’s im großen gerollten, aufgewärmten Fladenbrot fast nur Blattsalat, wenn auch frischen. Eine angenehme Überraschung ist ein Minzblatt, das mitten drin auftaucht und geschmacklich auflockert.

Zweistrom, Kollwitzstr. 104, 10435 Berlin
(Prenzlauer Berg, U-Bahn Eberswalder Str.)

Preis: 2,50 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).

Falafel 33

Donnerstag, November 23rd, 2006

Das Falafel 33 erinnert eher an einen amerikanischen Diner als an eine Falafelbude - geräumig, modern und fast elegant. Außerdem müsste das der einzige Falafelladen mit kostenlosem WLAN sein. Da hat sich jemand Mühe gegeben.

Die frisch fritierten Kugeln sind gut und schmecken erfrischend nach Kümmel. Der Salat, wie so oft, ist eher uninspiriert. Die Tahina ist gut sesamig, aber leider kaum zu spüren. Das gerollte und geschlossene Fladenbrot ist eine interessante Variante und macht das ganze zu einem heißen, frischen Paket, das in einer kalten Nacht gut ankommt.

Mein Freund Hazy schlägt eine 7 vor, und wir sind uns einig.

Falafel 33, Sredzkistr. 33, 10435 Berlin
(Prenzlauer Berg, U-Bahn Eberswalder Str.)

Preis: 2,50 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).