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Archive for Dezember, 2005

Baraka

Freitag, Dezember 16th, 2005


Im Baraka ist es gemütlich, ruhig und sauber - eine nette Abwechselung zum hektischen Betrieb mancher Konkurrenz. Im hinteren Teil des ägyptisch / marrokanischen Restaurants kann man sich in orientalischem Ambiente auf weichen Sitzbänken strecken und sich sehr freundlich bedienen lassen. Es gibt Cous-Cous, gute Suppen und sehr leckere gemischte Vorspeisen, die in kleinen Schüsseln auf einem silbernen Teller ankommen und für zwei reichen. Aber ich schweife ab - heute will ich nur einen Falafel und setze mich deshalb auf einen Hocker im vorderen Teil. Der Begrüßungstee kommt sofort.

Der Falafel ist ordentlich. Die Pita schmeckt gut (auch wenn sie kurz in der Microwelle war) und hält dem reichhaltigen Inhalt fast bis zum Ende stand, die Kugeln sind kross und würzig, der Salat könnte kleiner geschnitten sein, ist aber solide und frisch. Die angebliche Tahina entpuppt sich auch hier als Joghurtsosse, die aber auch ok ist. Zufrieden ziehe ich meine Handschuhe an und gehe raus. Es schneit.

Baraka, Lausitzer Platz 1, 10997 Berlin
(Kreuzberg, U-Bahn Görlitzer Bahnhof)

Preis: 2,- EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).

Rissani

Samstag, Dezember 10th, 2005


Rissani ist ein sehr beliebter Ort, der bis um 4 Uhr morgens libanesische und marrokanische Gerichte anbietet: Neben Falafel und Schawarma also auch Suppen, Couscous und Reisgerichte. Die Tellergerichte sind sehr grosszügig, die Thekenbedienung freundlich, der Tee ist umsonst und die Musik erinnert eigentlich an Klezmer. Bei Plustemperaturen sind die Holztische draussen eine Option, aber auch innen ist meistens genug Platz.

Da dort immer Betrieb ist, gibt es immer frische Falafel und keine Wartezeiten, und die Bällchen gehören zu den besseren der Stadt. Die runden Pitas sind ebenfalls bestens geeignet und lassen sich prall mit Salaten füllen. Allerdings sind die Salate nicht alle gleich gut: die geriebenen Karotten passen nicht, Rot- und Weisskohl machen nicht immer einen ganz firschen Eindruck, und Tomate und Gurke sind zu grob geschnitten. Die Sossen lassen ebenfalls zu wünschen übrig: die “Tahina” ist eigentlich eine dicke Joghurtsosse, und die alternative orangene “Mangososse” schmeckt nach Orange und passt ebenfalls nicht. Dafür ist die Tabbouleh (nach libanesischer Art ohne Tomate und Burgul, also eigentlich Petersiliensalat) gut und der Hummus sehr gut. Salaten und Sossen kann und sollte man sich aussuchen. Ansonsten sind die “kleinen” Teller eine gute Alternative für 3,-, vor allem, wenn Hummus und Falafel dabei sind.

Restaurant Rissani, Spreewaldplatz 4, 10999 Berlin
(Kreuzberg, U-Bahn Görlitzer Bahnhof)

Preis: 2,- EUR.
Falafelnote: 6/10 (ausreichend).

Falafel Daye

Montag, Dezember 5th, 2005


Wie ich höre, ist das Daye aufgrund seiner nächtlichen Öffnungszeiten (bis 4) bei Nachtschwärmern sehr beliebt. Das Lokal ist klein aber gemütlich eingerichtet, die Karte ist sehr lang und enthält neben Falafel, Shawarma, Hummus, Makali etc. auch Pizzen, die jedoch in Kreuzberg oder F’Hain preiswerter zu haben sind. Aber wir sind nunmal in der Nähe der schicken Kulturbrauerei.

Der Falafel schmeckt super. Die frischen Bällchen werden auf Bestellung zubereitet und sind exzellent gewürzt. Der Salat bringt zwar keine Überraschungen, ist aber extrem frisch, und die Joghurtsoße angenehm zurückhaltend, obwohl ich eigentlich auf Tahina stehe. Das ganze in einer echten runden Pita, die den Inhalt bravorös zusammenhält. Einziger Nachteil - sie könnte etwas größer sein. Nachts um drei könnte das dann knapp werden…

Falafel Daye, Danziger Str. 24, 10435 Berlin
(Prenzlauer Berg, U-Bahn Eberswalder Str.)

Preis: 2,10 EUR.
Falafelnote: 7/10 (befriedigend).